Hochzeitsbranche: 7 wissenswerte Fakten!

Hochzeitsbranche 7 Fakten

Die Hochzeitsbranche besteht aus vielen Dienstleistungen und deshalb auch aus vielen Dienstleistern. Somit ist die Branche definitiv kunterbunt und ein Sammelsurium an vielen verschiedenen Menschen. Doch was macht die Hochzeitsbranche aus? Und wie könnte man sie beschreiben?

In diesem Artikel berichten wir euch von den wichtigsten Fakten, die ihr über die Hochzeitsbranche wissen müsst.

7 Fakten über die Hochzeitsbranche

Fakt Nummer 1: Die Hochzeitsbranche ist familiär.

In der Hochzeitsbrache kennt jeder jeden, da es eine relativ kleine Branche im Vergleich zu anderen ist. Deshalb sind viele Arbeitsbeziehungen auch freundschaftlich und familiär. Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass es auch da mal Ecken und Kanten oder schwarze Schafe gibt. Wie im wahren Leben kommt nicht jeder mit jedem zurecht. Allerdings betrifft das nicht die Mehrheit.

Fakten über Hochzeitsbranche
Die Hochzeitsbranche ist sehr familiär. ©oliveromg/Shutterstock

Wir schätzen den familiären Charakter der Hochzeitsbranche sehr! Man ist mit vielen Kollegen oder Dienstleistern befreundet und hat somit ein anderes Verhältnis zueinander als im Büro bei der Bank. Die gemeinsame Vertrauensbasis besteht auch darauf, dass man für den schönsten Tag des Lebens des Brautpaars zuständig ist und auch komplett dahintersteht. Man macht als Dienstleister in der Hochzeitsbranche viele gleiche Erfahrungen, die man miteinander teilen kann.

Viele Außenstehende denken, dass die Hochzeitsbranche lokal begrenzt ist – jedoch ist sie unserer Erfahrung nach eher Region übergreifend. Man kennt aus anderen Ständen und Gebieten andere Dienstleister – ob von Instagram, Netzwerkevents oder Empfehlungen.

Fakt Nummer 2: Die Hochzeitsbranche wächst gerade sehr und ist im Umschwung.

In der Hochzeitsbranche passiert gerade was – sie befindet sich in einem Umschwung. Der Umschwung ist definitiv positiv: Hochzeit wird als echtes Business anerkannt. Viele können sich nicht vorstellen, dass man in der Hochzeitsbranche Vollzeit arbeiten kann, aber es muss nicht zwingend ein Nebenjob sein.

Hochzeitsplaner in der Hochzeitsbranche
Hochzeitsplaner werden ist für viele ein Traum. ©fizkes/Shutterstock

Es ist sehr wichtig, dieses Bewusstsein dafür zu schaffen. Der Fokus liegt laut unsrer Empfindung vor allem auf Hochzeitsplaner. Da werden es jedes Jahr immer mehr und mehr. Laut Statistik heiraten auch immer mehr Leute und durch den amerikanischen Einfluss wahrscheinlich auch immer größer und pompöser.

Bei dem Umschwung spielt auch Corona spielt eine Rolle: die Hochzeitsbranche wird lauter und macht auf sich aufmerksam! Innerhalb der Branche gibt es unsrer Meinung nach untereinander großen Support – und hier trifft man wieder auf das familiäre Umfeld.

Fakt Nummer 3: Fast alle Dienstleister sind selbstständig.

Viele sind eine One-Man- oder eine One-Woman-Show und deshalb ist zum Beispiel die Zusammenarbeit mit ihnen privater als mit einem großen Unternehmen. Es gibt vereinzelt natürlich auch größere Firmen mit einer Vielzahl an Mitarbeitern – jedoch ist in der Hochzeitsbranche vieles kleiner. Das zeigt aber wiederum, welches Potential in einer Hochzeitsbranche liegt: man kann sich egal wie verwirklichen!

Selbstständigkeit in der Hochzeitsbranche
Vollzeit und selbstständig in der Hochzeitsbranche ist möglich. ©Michal Chmurski/Shutterstock

Fakt Nummer 4: In der Hochzeitsbranche geht es nicht nur um Hochzeiten.

Als Hochzeitsdienstleister ist die Arbeit natürlich nicht immer rosarot und super! Und vor allem geht es auch nicht nur um Hochzeiten. Man muss sich mit vielen anderen Themen auseinandersetzen. Sei es Finanzen, Verträge, Problemlösungen, Vermarktung, etc. Oberflächlich kann der Job ganz anders wirken, da man nur die schönen Bilder oder Aufnahmen auf der Hochzeit sieht – welcher Aufwand wirklich dahinter steckt ist nicht direkt ersichtlich.

Fakt Nummer 5: Unser Arbeitsalltag fängt an, wenn andere Feierabend machen.

Wenn wir das mal auf Hochzeitsplaner beziehen: unsere Brautpaare arbeiten meistens tagsüber meistens, das heißt, wenn sie Feierabend haben treten sie mit uns in Kontakt. Bei uns finden ab 17:30 Uhr unter der Woche oder auch an Wocheneden Planungsgespräche, Kennenlerngespräche, etc. an. Wir Hochzeitsdienstleister haben sozusagen damit zu tun, was für andere die Freizeit ist. Zusätzlich kommen weitere Business-Themen, die dann meistens tagsüber erledigt werden. Der meiste Kundenkontakt findet jedoch abends oder am Wochenende statt.

Arbeitszeiten in der Hochzeitsbranche
In der Hochzeitsbranche arbeitet man, wenn andere frei haben. ©insta_photos/Shutterstock

Es gibt aber auch Ausnahmen, welche dann immer vom jeweiligen Brautpaar abhängig sind. Ganz wichtig: ihr müsst natürlich nicht um 21 Uhr einen Termin machen – das liegt alles in eurem Ermessen.

Fakt Nummer 6: Man braucht ein dickes Fell.

Wir sind der Meinung, dass man definitiv Respekt vor dem Job als Hochzeitsdienstleister haben muss. Man trägt nun mal auch eine große Verantwortung mit sich. In Bezug auf den Brautpaaren heißt es, dass man eine emotionale Distanz im Sinne eines dicken Fells benötigt. Dies zeigt sich auch wiederum verstärkt durch Corona mit den ganzen Verschiebungen und Absagen. Man muss hier schließlich auch an sein Unternehmen denken. Durch die lange intensive Zeit, die man zusammen mit dem Brautpaar plant, ist es zum Teil auch freundschaftlicher.

Hochzeitsbranche verlangt dickes Fell
In der Hochzeitsbranche braucht man ein dickes Fell und Stärke! ©Dean Drobot/Shutterstock

Ebenso kann es im Business selbst zu Unstimmigkeiten mit Kollegen kommen, auch hier braucht man ein dickes Fell! Vieles ist vor allem während Corona umstritten: jeder Dienstleister handhabt Dinge anders und hat unterschiedliche Vorstellungen.

Fakt Nummer 7: Hochzeitsdienstleister arbeiten im Winter und verdienen dabei auch etwas.

In der Hochzeitsbranche arbeitet man vor allem mit Anzahlungen, und kann Monate mit weniger Einkünften somit gut ausgleichen. Vor allem muss man sagen, dass Planungen meistens im Winter stattfinden, da im Sommer geheiratet wird. Somit ist mal als Hochzeitsdienstleister im Winter mit vielen Gesprächen, Brautkleidanproben, usw. beschäftigt.

Hochzeitsbranche arbeitet auch im Winter
Wenn keine Winterhochzeiten stattfinden, ist man in der Hochzeitsbranche mit Planungen für den Sommer beschäftigt. ©Valery Petrushkov/Shutterstock

Wenn man gerade keine Hochzeit in Auftrag hat, setzt man sich an sein eigenes Business: man schreibt Blogeinträge, organisiert Shootings für sich selbst, arbeitet an seiner Website, etc. Es steht auf jeden Fall immer etwas an!

Liebe Grüße, Eure Rebekka 🙂

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